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Was sind Vakanzkosten?
Vakanzkosten sind der Umsatz, der dir entgeht, solange eine Stelle unbesetzt bleibt. Der Begriff wird synonym zu „Kosten einer unbesetzten Stelle“ verwendet. Der Stellen-Kalkulator oben berechnet sie aus vier Angaben: Branche, Bruttogehalt bei Vollzeit, Stundenumfang der Stelle und Besetzungsdauer – multipliziert mit der Zahl der offenen Stellen.
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Was kostet eine unbesetzte Stelle?
Eine pauschale Zahl gibt es nicht. Sie hängt davon ab, wie viel Umsatz die Stelle im besetzten Zustand erwirtschaften würde, wie groß ihr Stundenumfang ist und wie lange sie offen bleibt. Der Kalkulator oben übersetzt das Bruttogehalt über die branchentypische Personalkostenquote in Umsatz und rechnet es für deine konkrete Situation aus.
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Warum rechnet der Kalkulator mit dem Gehalt statt mit dem Umsatz?
Weil das Bruttogehalt die Zahl ist, die jede Praxis und jedes Studio sicher kennt – der Umsatz je Stelle liegt dagegen selten sauber getrennt vor. Der Kalkulator übersetzt das Gehalt über die belegte Personalkostenquote der Praxisform in Umsatz: Liegt der Personalaufwand in Physiotherapiepraxen bei rund 55 Prozent des Umsatzes, erwirtschaftet eine Therapeutin oder ein Therapeut rechnerisch etwa das 1,8-Fache des Bruttogehalts. Dieser Hebel ist bewusst konservativ gerundet, damit der ausgewiesene Verlust eher zu niedrig als zu hoch ausfällt. Wer seinen Umsatz je Stelle kennt, trägt ihn über „Ich kenne meine Zahlen“ direkt ein.
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Wie rechnet der Kalkulator Teilzeit?
Du trägst das Bruttogehalt einer vollen Stelle ein und stellst daneben den Stundenumfang der Stelle ein. Der Kalkulator rechnet anteilig auf eine 39-Stunden-Woche: Eine 20-Stunden-Stelle zählt also mit gut der Hälfte. Das ist wichtig, weil in Praxen und Studios Teilzeit der Normalfall ist – wer das Vollzeitgehalt einträgt, ohne den Umfang anzupassen, kommt sonst auf das Doppelte.
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Wie realistisch ist die Standard-Besetzungsdauer von sechs Monaten?
Eher vorsichtig. Laut Fachkräfteengpassanalyse der Bundesagentur für Arbeit bleibt eine Physio-Stelle im Schnitt rund 280 Tage unbesetzt – gut neun Monate, nach 253 Tagen im Jahr davor. Die sechs Monate im Rechner sind ein bewusst konservativer Startwert; wenn du deine eigene Besetzungsdauer kennst, trag sie ein. Rechnerisch kommen auf jeden arbeitslos gemeldeten Therapeuten 2,6 offene Stellen – entsprechend lang ziehen sich Besetzungen ohne aktives Recruiting.
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Was kostet die Neubesetzung einer Stelle – im Unterschied zur offenen Stelle selbst?
Zwei verschiedene Kostenblöcke: Die offene Stelle selbst kostet entgangenen Umsatz, solange sie unbesetzt bleibt. Die Neubesetzung kostet zusätzlich Recruiting-Aufwand – ob über Jobbörse, Personalvermittler oder Social Recruiting. Beide Kosten zusammen ergeben deine echten Vakanzkosten.