Kurzantwort
Social-Media-Betreuung durch eine Agentur reicht in Deutschland je nach Umfang von wenigen hundert Euro (Vorlagen-Minimum) bis über 8.000 Euro pro Monat – Top-Agenturen darüber. Die Spanne erklärt sich fast vollständig über den Leistungsumfang: Kanäle, Content-Frequenz, echte Video-Produktion, Ads-Betreuung. Ein einfaches KMU-Paket liegt bei etwa 1.800–4.000 Euro; umfassende Done-for-You-Betreuung mit mehreren Kanälen, kompletter Produktion (Dreh, Schnitt, Creatives, Grafik, Texte) und Performance-Ads bei 4.000–8.000 Euro und mehr. Unter etwa 500 Euro ist professionelle Arbeit rechnerisch kaum möglich. Wichtig: Das Werbebudget für Anzeigen kommt separat dazu (realistisch ab 1.000 Euro aufwärts).
→ Sichtbarkeit, Vertrauen, Kontaktweg im System — bevor du in einzelne Maßnahmen investierst.
Warum die Preisspannen so groß sind
„Social-Media-Betreuung“ ist kein definiertes Produkt – darunter verkauft der eine drei Vorlagen-Posts pro Woche, die andere eine komplette Content-Produktion mit Drehtag, Schnitt, Community-Management und Performance-Ads. Deshalb ist die erste Frage nie „Was kostet es?“, sondern: „Was genau ist drin?“
Zur Einordnung die marktüblichen Zahlen, wie mehrere Branchenübersichten sie dokumentieren: In Deutschland reichen die Kosten für Agentur-Betreuung je nach Umfang von wenigen hundert Euro bis über 8.000 Euro pro Monat – kleine Unternehmen zahlen meist 500–2.000 Euro, der Mittelstand 2.000–10.000 Euro. Umfassendes Done-for-You mit mehreren Kanälen, kompletter Produktion und Performance-Ads liegt marktüblich bei 4.000–8.000 Euro, Top-Agenturen rufen für große Projekte 7.500–15.000 Euro auf, dokumentiert u.a. bei agenturfinder. Kleine Pakete beginnen bei ein paar hundert Euro – dann allerdings mit Vorlagen-Content und wenig Individualisierung.
Die drei Leistungsstufen im Überblick
| Basis | KMU-Standard | Done-for-You | |
|---|---|---|---|
| Marktübliche Spanne | 500–1.500 € / Monat | 1.800–4.000 € / Monat | 4.000–8.000+ € / Monat |
| Kanäle | 1 Kanal | 1–2 Kanäle | mehrere Kanäle |
| Content | wenige Posts, oft Vorlagen | individueller organischer Content | komplette Produktion: Dreh, Schnitt, Creatives, Grafik, Texte |
| Strategie & Abstimmung | minimal | Strategie + monatliche Auswertung | enge Begleitung, A/B-Tests, Reporting |
| Ads | nicht enthalten | oft einfache Ads-Betreuung | Performance-Ads inklusive Optimierung |
| Geeignet für | Sichtbarkeits-Minimum | solider Auftritt auf einem Kanal | die meisten wachstumsorientierten Praxen & Studios: Kunden + Recruiting parallel |
Die Stufen entsprechen den marktüblichen Staffelungen aus mehreren Preisübersichten. Wichtig zur Basis-Stufe: Unter etwa 500 Euro monatlich ist professionelle Betreuung selten realistisch – schon individuelle Betreuung bedeutet erheblichen laufenden Aufwand, echtes Done-for-You mit mehreren Kanälen und kompletter Produktion deutlich mehr. Wer weit darunter anbietet, arbeitet mit Vorlagen vom Fließband oder liefert schlicht wenig.
Was den Preis wirklich treibt
- 1
Content-Produktion – der größte Block
Individuell produzierte Reels mit echtem Team kosten Drehzeit und Schnitt; Vorlagen-Grafiken kosten fast nichts – wirken aber auch entsprechend. Die Frage „Wer produziert wie viel echtes Video?“ erklärt den Großteil jeder Preisdifferenz.
- 2
Anzahl der Kanäle
Jeder Kanal bedeutet eigene Formate, eigene Frequenz, eigenes Community-Management. Zweitverwertung (Instagram-Content auch auf Facebook) ist günstig – ein echter dritter Kanal wie TikTok mit nativen Formaten kostet spürbar extra.
- 3
Ads-Betreuung
Kampagnen-Setup, Zielgruppen-Tests, laufende Optimierung sind eigenes Handwerk. Dazu kommt das Mediabudget selbst – das läuft separat direkt an die Plattformen: lokale Tests ab einigen hundert Euro, für spürbare Reichweite eher 1.000 bis 2.000 Euro pro Monat aufwärts. Und Ads skalieren mit dem Ziel: mehrere Zielgruppen oder mehrere offene Stellen parallel brauchen entsprechend mehr Budget.
- 4
Strategie & Abstimmung
Redaktionsplan, monatliche Auswertung, Anpassung an Ziele (Kunden? Recruiting? beides?). Klingt unsichtbar, entscheidet aber darüber, ob der Content aufs Geschäft einzahlt oder nur den Feed füllt.
⚠️ Achtung
Vergleiche Angebote nie nur am Monatspreis. Ein 1.500-Euro-Paket mit Vorlagen-Content kann teurer sein als ein 4.000-Euro-Done-for-You-Paket mit echter Produktion – gemessen an dem, was hinten rauskommt: Anfragen, Probetrainings, Bewerbungen. Frag immer nach: Wie viel individuell produziertes Video ist drin? Wer dreht? Ist Ads-Betreuung enthalten – und ist das Mediabudget inklusive oder exklusive?
Agentur vs. Inhouse: die ehrliche Rechnung
Die Alternative zur Agentur ist eigenes Personal – oder deine eigene Zeit. Beide haben reale Kosten, und beide werden fast immer unterschätzt:
- Professionell inhouse heißt: ein ganzes Team, nicht eine Person. Was eine Agentur unter einem Dach bündelt, sind eigentlich mehrere Berufe. Wer Social Media, Ads und Produktion wirklich auf professionellem Niveau selbst stemmen will, bräuchte realistisch mehrere Spezialisten – mindestens in Teilzeit: eine/n Social-Media-Manager/in (Strategie, Redaktionsplan, Community), eine/n Foto- & Videograf/in (Dreh), eine/n Cutter/in & Grafiker/in (Schnitt, Reels, Grafiken, Bilder), eine/n Webdesigner/in (Landingpages, Funnel), eine/n Werbetexter/in (Captions, Ad-Copy) und jemanden für Ads-Schaltung & Auswertung. Diese Kombination findet man praktisch nie in einer Person – und selbst als Teilzeit-Team summieren sich Gehälter plus Lohnnebenkosten schnell zu einem Vielfachen eines Agentur-Pakets.
- Die einzelne Social-Media-Kraft (der übliche Kompromiss): Selbst eine Teilzeitstelle kostet mit Lohnnebenkosten schnell mehr als ein KMU-Agentur-Paket – und eine Einzelperson kann all diese Rollen unmöglich gleichzeitig auf Niveau abdecken. Meist ist sie in einem Bereich stark (etwa Posten und Community), beim Rest – Video, Schnitt, Grafik, Ads, Text – bleibt Qualität liegen. Dazu kommen Urlaub, Krankheit, Kündigungsrisiko.
- Selbst machen als Inhaber: Der laufende Aufwand ist für eine Praxis- oder Studioleitung neben dem Kerngeschäft nicht nachhaltig – und die investierte Zeit hat Opportunitätskosten in Behandlung, Fläche oder Führung.
- Der Hybrid (oft am wirtschaftlichsten): Agentur für Strategie, Produktion und Ads – dein Team liefert spontane Alltags-Clips zu. So bleibt es authentisch, ohne dass die Professionalität an deiner Restzeit hängt.
Die Frage ist nicht, ob dich Social Media etwas kostet – sondern ob du mit Geld, mit deiner Zeit oder mit Unsichtbarkeit bezahlst.
Für Praxen & Studios
Social Media allein ist noch kein System
Ob selbst machen oder abgeben – wichtig ist, die Frage bewusst zu beantworten statt sie dem Zufall zu überlassen.
Das Gesamtsystem ansehen →Woran du den Gegenwert misst
Betreuung ist kein Selbstzweck – sie muss sich an Geschäftszahlen messen lassen:
- Neukunden-Ziel: Anfragen, Probetrainings, Termine aus Social-Kanälen (sauber nachgefragt: „Wie bist du auf uns aufmerksam geworden?“). Bei wiederkehrenden Umsätzen rechnet sich das schnell: Ein Fitness-Mitglied oder Selbstzahler-Patient bringt Monat für Monat Umsatz – wenige über Social Media gewonnene Kunden pro Monat tragen ein KMU-Paket.
- Recruiting-Nebeneffekt: Ein lebendiger Kanal wirkt auf Bewerber wie auf Kunden. Praxen und Studios mit sichtbarem Team besetzen leichter – dieser Doppeleffekt gehört in jede Kosten-Nutzen-Rechnung. Wer daraus gezielte Stellen-Kampagnen macht, braucht dafür oft eine spezialisierte Social Recruiting Agentur statt reiner Content-Betreuung.
- Marken-Aufbau: schwerer messbar, aber real – wer bei „Physio Kaiserslautern“ im Kopf ist, bevor gesucht wird, gewinnt den Termin ohne Vergleich.
Wo du gerade stehst und welcher Hebel zuerst wirkt, zeigt der Wachstums-Check in zwei Minuten.
Für Physio, Fitness & Gesundheitswesen konkret
Physiopraxis: Für reine Sichtbarkeit reicht ein Kanal (Instagram, Facebook als Zweitverwertung) im KMU-Bereich. Wer planbar Selbstzahler gewinnen und parallel Personal finden will, ist im Done-for-You-Bereich mit mehreren Kanälen und Ads richtig – Team-Einblicke und fachliche Kurz-Tipps zahlen dann auf beide Ziele gleichzeitig ein. Wichtig in jedem Fall: eine Agentur, die die Werberegeln im Gesundheitswesen kennt.
Fitnessstudio: Hier lohnt häufig die Stufe darüber – Content-Frequenz und Community-Management zahlen direkt auf Probetraining-Anfragen und Mitgliederbindung ein; saisonale Ads-Pushes (Jahresstart!) brauchen aktive Betreuung.
Arztpraxis / Gesundheitsunternehmen: Eher schlanker Umfang mit Fokus auf Vertrauen und Team – dafür umso wichtiger: rechtssicherer Rahmen und ein Freigabe-Prozess, der zum Praxisalltag passt.
Was in einem Done-for-You-Paket wirklich steckt
Damit die Spannen greifbar werden, der Leistungsumfang eines umfassenden Done-for-You-Pakets (mehrere Kanäle, echte Produktion, Performance-Ads) – als Orientierung, wie du jedes Angebot prüfen kannst:
- Strategie & Redaktionsplan: Themen aus deinen Zielen ableiten, mehrere Kanäle vorausplanen, mit dir abstimmen
- Content-Produktion: Drehtag(e), Schnitt mehrerer Reels, Creatives, Grafiken, Bilder, Werbetexte in deiner Tonalität
- Mehrkanal-Veröffentlichung & Community: plattformgerechtes Posten, Kommentare und Nachrichten im Blick, Eskalation an dich, wenn nötig
- Performance-Ads-Betreuung: Kampagnen aufsetzen, Zielgruppen testen, laufend optimieren
- Auswertung & Reporting: Monatsreport mit den Zahlen, die zählen – Anfragen, Reichweite lokal, Kosten je Ergebnis
All das zusammen – mehrere Gewerke unter einem Dach – ist der Grund, warum umfassendes Done-for-You in der 4.000–8.000-Euro-Spanne liegt. Der Praxisnutzen dieser Aufstellung: Wenn ein Anbieter 1.500 Euro verlangt und „Done-for-You mit allem“ verspricht, kann davon realistisch nur Vorlagen-Content übrig bleiben. Wenn einer 6.000 Euro verlangt, sollte er dir zeigen können, welche konkreten Leistungen das rechtfertigen.
Woran du eine gute Zusammenarbeit erkennst
Der Preis ist die halbe Entscheidung – die Arbeitsweise die andere Hälfte:
- Onboarding mit Substanz: Eine gute Agentur will zuerst dein Geschäft verstehen (Ziele, Zielgruppe, Ton, No-Gos) – wer nach einem 20-Minuten-Call „loslegt“, produziert austauschbaren Content.
- Freigabe-Prozess, der zu dir passt: Du musst Inhalte sehen können, bevor sie live gehen – aber ohne dass jede Story drei Tage in der Abstimmung hängt. Klare Regeln, was frei läuft und was Freigabe braucht.
- Echte Produktion vor Ort: Regelmäßige Dreh-Termine bei dir schlagen Remote-Grafiken. Dein Team und deine Räume sind der Content – eine Agentur, die nie vor Ort ist, kann das nicht abbilden.
- Zahlen statt Schulterklopfen: Monatsreport mit Anfragen und Kosten je Ergebnis – nicht nur Reichweiten-Feuerwerk.
- Wissenstransfer statt Abhängigkeit: Gute Partner bauen dich auf (z.B. Team-Clips in Eigenregie anleiten), statt jede Kleinigkeit abrechnungspflichtig zu halten.
Häufige Kostenfallen beim Beauftragen
- „Alles inklusive“ ohne klare Leistungsliste: Wenn unklar ist, wie viel echte Produktion (Dreh, Schnitt, Grafik, Ads) im Paket steckt, ist Enttäuschung programmiert. Seriöse Anbieter können das konkret benennen.
- Mediabudget-Verwirrung: Angebot wirkt günstig, weil das Werbebudget fehlt – oder teuer, weil es eingerechnet ist. Immer explizit trennen lassen.
- Lange Laufzeiten ohne Ausstieg: Zwölf Monate Bindung ab Tag eins ist ein Warnsignal. Fair sind Testphasen oder quartalsweise Verlängerung – Vertrauen entsteht über Ergebnisse.
- Kein Reporting: Ohne monatliche Auswertung (Reichweite lokal, Anfragen, Kosten je Ergebnis) fliegt die Zusammenarbeit blind.
- Content ohne Ziel: Hübsche Posts ohne Call-to-Action und Funnel füllen den Feed, aber nicht den Terminkalender.
Drei Budgets, drei Realitäten
Zum Abschluss die Spannen übersetzt in das, was im Alltag wirklich passiert:
~1.500 Euro/Monat: Es reicht für Präsenz – einige Posts, Basis-Pflege, meist ein Kanal. Ehrliche Erwartung: Der Kanal sieht gepflegt aus, wird aber selten spürbar Anfragen produzieren. Sinnvoll als Minimallösung, wenn Sichtbarkeit wichtiger ist als Wachstum.
~4.000 Euro/Monat: Der Bereich, in dem Done-for-You anfängt, aufs Geschäft einzuzahlen – mehrere Kanäle, echte Produktion (Dreh, Schnitt, Creatives, Grafik, Texte), Management und Performance-Ads. Hier entscheidet die Agentur-Qualität: Dieselbe Summe kann Fließband-Content oder echten lokalen Vertrauensaufbau bedeuten (Prüffragen siehe oben).
~8.000 Euro/Monat: Maximale Schlagzahl – hohe Frequenz über mehrere Kanäle, mehrere Ziele parallel (Mitglieder-Offensive plus Recruiting) und skalierende Ads über mehrere Zielgruppen oder offene Stellen. Lohnt nur, wenn intern jemand die gelieferten Anfragen auch schnell verarbeitet – sonst verpufft der teuerste Baustein.
Die Muster-Erkenntnis: Das Budget muss zum Ziel passen, nicht zum Ego. Ein sauberes 2.000er-Setup mit klarem Funnel schlägt eine halbherzig genutzte Vollbetreuung jederzeit.
Was kostet ein einzelnes Reel – und was ist in der Betreuung enthalten?
Zwei Fragen kommen in Gesprächen immer wieder, deshalb hier gebündelt.
Was ist in einer Social-Media-Betreuung enthalten? Das unterscheidet sich je Anbieter stärker als der Preis – und ist der häufigste Grund für Enttäuschung. Eine vollständige Betreuung umfasst sechs Bausteine: Strategie (Ziel, Plattform, Inhaltssäulen, Kennzahlen), Redaktionsplan, Produktion vor Ort (Fotos und Videos im Betrieb mit dem Team – nicht aus Stock-Material), Veröffentlichung und Community-Management (Antworten auf Nachrichten und Kommentare), Anzeigenmanagement (optional, Werbebudget separat) und eine monatliche Auswertung an Anfragen und Bewerbungen. Wer ein Angebot prüft, hakt diese sechs Punkte ab: Fehlt die Produktion vor Ort oder die Auswertung, ist es keine Betreuung, sondern ein Posting-Service. Die drei Modelle – Inhouse, Teilleistung, Done-for-You – vergleicht der Ratgeber Social-Media-Agentur vs. Inhouse vs. Done-for-You.
Was kostet ein einzelnes Reel produzieren lassen? Einzeln produzierte Kurzvideos sind die teuerste Form, weil Anfahrt, Vorbereitung und Schnitt je Video anfallen. Gebündelt – vier bis sechs Reels an einem Termin im Betrieb – sinkt der Preis je Video deutlich; das ist der Grund, warum Betreuungspakete Produktionstermine im Monat vorsehen statt Einzelaufträge. Die Größenordnungen für Videoproduktion – vom Smartphone-Dreh bis zur Produktion mit Kamera, Ton und Schnitt – stehen im Ratgeber Was kostet ein Recruiting-Video?; welche Reel-Formate für Praxen und Studios Anfragen bringen, im Ratgeber Kunden gewinnen mit Video-Content. Faustregel: Wer regelmäßig Reels braucht, kauft keine Einzelvideos, sondern einen Produktionstag im Monat.
Agentur-Preise 2026: die marktüblichen Spannen im Überblick
Wer „Was kostet Social-Media-Marketing?“ sucht, meint selten nur die monatliche Betreuung. Meist hängen weitere Posten dran: ein Recruiting-Video, Teamfotos, eine Website oder eine Kampagne für eine offene Stelle. Hier alle Spannen an einem Ort – Marktwerte aus Branchenübersichten und Benchmarks, keine Preise von Schneider Studios. Plane in jeder Zeile eher mit dem oberen Ende.
| Marktübliche Spanne | Was die Zahl abdeckt | |
|---|---|---|
| Social-Media-Betreuung – Basis | 500–1.500 €/Monat | 1 Kanal, wenige Posts, oft Vorlagen-Content |
| Social-Media-Betreuung – KMU-Standard | 1.800–4.000 €/Monat | 1–2 Kanäle, individueller Content, monatliche Auswertung |
| Social-Media-Betreuung – Done-for-You | 4.000–8.000+ €/Monat | mehrere Kanäle, komplette Produktion, Performance-Ads; Top-Agenturen 7.500–15.000 € |
| Werbebudget Social Recruiting (separat) | 1.200–2.000 €/Monat je Stelle; 1.500–2.500 € bei mehreren Stellen | reines Mediabudget an Meta, TikTok & Co.; unter ca. 800 € zu wenig Daten |
| Recruiting-Video | 4.000–30.000 € je Agenturproduktion | Einstieg mit einem Drehtag bis ca. 6.000 €, Premium ab ca. 25.000 €; Einzel-Videograf inkl. Schnitt 1.500–3.500 € je Drehtag |
| Mitarbeiterfotos | 250–500 € je Einzelportrait; 600–1.200 € Team bis 10 Personen; 1.200–2.500 € bei 10–30 Personen | Gesamtsummen fürs Shooting; Nutzungsrechte, Extra-Retusche und Fahrtkosten (0,30–0,60 €/km) extra |
| Praxis-Website | 2.000–8.000 € Freelancer; 5.000–15.000 € Agentur; 15.000–25.000+ € Endstufe (SEO + GEO) | einmalig; laufend Domain ca. 15–20 €/Jahr, Hosting ca. 10–30 €/Monat; Baukasten ca. 15–40 €/Monat |
| Social-Recruiting-Kampagne – je Bewerbung | 25–120 € (DACH-Benchmark); 15–25 € bei einfacheren Gesundheits-Stellen | Cost-per-Application; Engpassberufe wie Physiotherapie eher oben; Jobbörsen 80–250 € |
| Social-Recruiting-Kampagne – je Einstellung | 800–2.200 € (Multi-Channel-Social-Recruiting) | Cost-per-Hire; Jobbörsen 1.800–4.500 €; alle Wege laut BIBB rund 13.700 € je Fachkraft |
Quellen: Betreuungs-Stufen laut den oben verlinkten Übersichten von missionviral, agenturfinder und einfachmarketing. Werbebudgets: webtak, Social Talent Hive (Xpert.digital) und AFS-Akademie. Recruiting-Video: StoryBox und diefilmagentur. Mitarbeiterfotos: Fotografen-Preisübersicht 2026 (bizheadshots.de). Praxis-Website: adfera und saschafix. Kosten je Bewerbung und Einstellung: der TalentBait-Benchmark aus über 5.000 DACH-Kampagnen und webtak; Einordnung über alle Wege: Bundesinstitut für Berufsbildung.
Was kostet eine Social-Media-Agentur – und wovon hängt es ab?
Die Frage nach dem Monatspreis einer Agentur lässt sich ehrlich nur so beantworten: Es kommt darauf an, was du einkaufst. Hinter einem Agentur-Paket stecken vier Leistungsblöcke, die getrennt kalkuliert werden – je nach Anteil landet derselbe Anbieter bei ganz unterschiedlichen Preisen.
- Strategie und Planung: Ziele, Zielgruppe, Kanäle, Redaktionsplan, regelmäßige Auswertung. Im Angebot oft unsichtbar, entscheidet aber, ob der Content aufs Geschäft einzahlt.
- Produktion: Drehtage vor Ort, Schnitt, Grafiken, Bilder, Texte. Der größte Kostenblock, weil echte Produktion Menschen, Technik und Präsenz im Betrieb braucht – Vorlagen-Grafiken fast nichts.
- Veröffentlichung und Community: plattformgerecht posten, Kommentare und Nachrichten beantworten, Anfragen an dich weiterleiten. Der Aufwand wächst mit jedem Kanal.
- Ads-Management: Kampagnen aufsetzen, Zielgruppen testen, laufend optimieren – als Honorar für die Arbeit, nicht zu verwechseln mit dem Werbebudget, das zusätzlich direkt an die Plattformen geht.
Warum liegen Paketpreise so weit auseinander? Weil Agenturen diese vier Blöcke unterschiedlich gewichten und benennen. Ein „Social-Media-Paket“ für wenige hundert Euro enthält meist nur den dritten Block mit Vorlagen-Content; ein Done-for-You-Paket alle vier mit echter Produktion. Beides heißt „Betreuung“, vergleichbar ist es nicht. Dazu kommen Unterschiede in der Agentur selbst: Größe und Overhead, Branchen-Spezialisierung, Produktion im eigenen Haus oder über Freelancer, Reporting inklusive oder extra.
Was deckt ein Einstiegsbudget realistisch ab? Ein Basis-Budget finanziert Präsenz: einen Kanal, ein paar Posts, Grundpflege – keine regelmäßigen Drehtage, keine Ads-Steuerung, kein belastbares Reporting; dafür fehlt schlicht die Arbeitszeit. Im KMU-Standard kommen individueller Content und Strategie dazu, meist ohne komplette Video-Produktion und Performance-Ads. Erst Done-for-You enthält alle vier Blöcke. Wer klein startet, sollte deshalb festlegen, welcher Block es sein soll und welches Ziel er bedienen muss; „Marketing“ als Ganzes ist damit nicht abgedeckt.
Lass dir deshalb jedes Angebot in diese vier Blöcke aufschlüsseln – Drehtage, Kanäle, Auswertung, Anteil Ads-Arbeit. Wer das nicht kann, ist nicht vergleichbar, egal wie die Zahl darunter aussieht.
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Bevor du Budget freigibst: Wachstums-Check machen
Fünf Fragen zu Branche, Team, offenen Stellen und Marketing-Stand – der Wachstums-Check zeigt dir, ob dein Hebel gerade beim Recruiting, bei der Kundengewinnung oder bei beidem liegt. Damit dein Budget dort landet, wo es wirkt.
Zum Wachstums-Check →Alle Kosten-Ratgeber im Überblick
Dieser Artikel ist der Einstieg – die Details stehen in eigenen Ratgebern, jeweils mit Quellen und Rechnung:
Marketing & Sichtbarkeit
- Was kostet eine Praxis-Website? – Baukasten, Freelancer, Agentur und laufende Kosten.
- Was kosten Mitarbeiterfotos? – Preise je Portrait und Team-Shooting plus versteckte Posten.
- Was kostet Social-Media-Werbung? – Budget, CPM und CPC – was Anzeigen auf Meta & Co. wirklich kosten.
Recruiting
- Was kostet Social Recruiting? – Kosten je Bewerbung und Einstellung gegenüber Jobbörsen.
- Was kostet eine Bewerbung über Social Recruiting? – Cost-per-Application vs. Cost-per-Hire und was den Preis treibt.
- Werbebudget für Social Recruiting – Mediabudget je Stelle und die Untergrenze.
- Was kostet ein Recruiting-Video? – Produktionsstufen vom Smartphone-Dreh bis zur Agenturproduktion.
- Social Recruiting Agentur – Leistung, Abrechnungsmodelle und Prüffragen vor der Beauftragung.
- Headhunter für Physiotherapeuten – Kosten, Grenzen und Alternativen für Physiopraxen.
- Was kostet eine unbesetzte Physio-Stelle? – die Gegenrechnung zu jedem Recruiting-Budget.
- Wie funktioniert Social Recruiting? – Definition, Ablauf in sechs Phasen, Plattformen und Rechtliches.
- Festpreis oder Provision bei der Recruiting-Agentur? – Abrechnungsmodelle im Vergleich und was sich für Praxen rechnet.
Rechnen statt schätzen
- Stellen-Kalkulator – was eine offene Stelle deine Praxis oder dein Studio kostet.
- Neukundengewinnung – Sichtbarkeit, Vertrauen und Kontaktweg als System statt Einzelmaßnahmen.
Fazit: Umfang klären, dann Preis vergleichen
Die marktüblichen Zahlen geben dir den Rahmen: 1.800–4.000 Euro für ein einfaches KMU-Paket, 4.000–8.000 Euro und mehr für umfassendes Done-for-You mit Produktion und Performance-Ads, plus separates Mediabudget. Innerhalb dieses Rahmens entscheidet nicht der Preis, sondern die Passung: Wie viel echte Produktion, welche Kanäle, welches Ziel? Wir veröffentlichen bewusst keine Pauschalpreise – du bekommst ein Angebot, das zu deiner Situation passt, statt eines Pakets von der Stange.
Wenn du wissen willst, welcher Umfang für deine Praxis oder dein Studio sinnvoll ist – und was er realistisch bringt – lass uns kurz sprechen.