Neukundengewinnung · Zahnarztpraxis

Marketing für Zahnärzte: neue Patienten für deine Schwerpunkte

Fast jeder hat schon einen Zahnarzt. Laut Bundeszahnärztekammer gehen 90 Prozent der Menschen in Deutschland mindestens einmal im Jahr in ihre Praxis. Neue Patienten gewinnst du deshalb dort, wo jemand gezielt sucht: nach einer Praxis im neuen Wohnort oder nach einer Behandlung wie Implantat, Aligner oder Zahnreinigung. Für genau diese Suchen bauen wir dir Profil und Seiten auf. Sachlich, im Rahmen von Heilmittelwerbegesetz und Berufsordnung, und mit einem Terminweg, der auch abends funktioniert.

  • Marketing für Zahnärzte
  • SEO für Zahnärzte
  • Sachlich werben ohne Heilversprechen
  • Google-Profil und Bewertungen

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Kurze Antwort zuerst

Als Zahnarztpraxis gewinnst du neue Patienten, wenn man dich bei Google zu deiner Leistung und deinem Ort findet und der Weg zum Termin kurz ist. Werben darfst du dabei, solange du sachlich informierst. Die Musterberufsordnung der Bundeszahnärztekammer untersagt anpreisende, irreführende, herabsetzende oder vergleichende Werbung, und das Heilmittelwerbegesetz verbietet unter anderem den falschen Eindruck, ein Behandlungserfolg sei sicher. Wir bauen dir Profil, Seiten je Leistung und Inhalte aus deiner Praxis auf und werten nach echten Terminanfragen aus.

Die Lage

Die meisten haben schon eine Praxis. Gewechselt wird nach dem, was online steht.

Sechs Zahlen aus Bundeszahnärztekammer, KZBV und Bitkom. Sie zeigen, wie Patienten eine Praxis auswählen und an welchen Stellen eine Praxis Anfragen liegen lassen kann.

90 %

der Menschen in Deutschland gehen mindestens einmal im Jahr zu ihrer Zahnarztpraxis. Fast alle haben also schon eine. Wer neu zu dir kommt, ist zum Beispiel neu im Ort oder sucht etwas, das die bisherige Praxis nicht bietet.

Quelle: BZÄK nach DMS 6, 2025
55 %

der Internetnutzer lesen zumindest hin und wieder Online-Bewertungen, bevor sie eine Ärztin, einen Arzt oder eine Einrichtung wählen. Zahnarztpraxen fragt die Umfrage nicht getrennt ab.

Quelle: Bitkom, 2023
57 %

der Menschen, die Arztbewertungen lesen, messen ihnen bei der Wahl einer Ärztin oder eines Arztes eine sehr große oder eher große Bedeutung bei.

Quelle: Bitkom, 2023
37 %

halten Bewertungen zu Ärzten und Einrichtungen für ähnlich wertvoll wie eine Empfehlung aus Familie oder Freundeskreis. Bitkom nennt die Zahl im Abschnitt über Leser von Bewertungen.

Quelle: Bitkom, 2023
19 %

der befragten Zahnarztpraxen bieten eine Terminvergabe online über die eigene Website an. Telefonisch geht es in 99 Prozent, per E-Mail in 68 Prozent.

Quelle: KZBV Jahrbuch, 2025
407 €

muss eine Einzelpraxis mit zwei Behandlungsstühlen, ohne Eigenlabor und ohne angestellte Zahnärzte rein rechnerisch je Behandlungsstunde einnehmen, um die laufenden Kosten zu decken und wirtschaftlich zu arbeiten.

Quelle: BZÄK nach Prognos, Stand 2026
Von der Suche zum Termin

Fünf Schritte bis zur Anfrage. Auf jedem kannst du jemanden verlieren.

Bevor jemand bei dir anruft, hat er Profile verglichen, Bewertungen gelesen und mindestens eine Website geöffnet. Wer die Strecke kennt, sieht, an welcher Stelle die eigene Praxis Anfragen verliert.

  1. Sucht nach Zahnarzt oder Behandlung im Ortzum Beispiel „Implantat Kaiserslautern“
  2. Vergleicht Profile im Kartenteil
  3. Liest Bewertungen und schaut Fotos an
  4. Öffnet die Seite zur Behandlung
  5. Fragt einen Termin anper Telefon, Formular oder Buchung

Schaubild ohne Mengenangaben. Wie viele Menschen auf welcher Stufe abspringen, hängt von deinem Ort und den Praxen um dich herum ab.

01

Zuerst kommt der Kartenteil

Wer „Zahnarzt“ und seinen Ort eingibt, sieht zuerst Google-Profile mit Sternen, Fotos und Öffnungszeiten. Ein Profil mit alten Bildern und ohne Antworten auf Bewertungen fällt hier schon raus, bevor jemand deine Website sieht.

02

Wer eine Behandlung sucht, will eine Seite genau dazu

Bei „Implantat“ oder „Aligner“ geht es um Ablauf, Dauer und die Frage, ob das für einen selbst in Frage kommt. Steht das alles auf einer Sammelseite mit zwanzig Leistungen, klickt man zur Praxis, die eine eigene Seite dafür hat.

03

Der letzte Schritt hängt am Telefon

Laut KZBV bieten 19 Prozent der befragten Zahnarztpraxen eine Terminvergabe online über die eigene Website an. Wer abends sucht und morgens nicht durchkommt, landet leicht bei einer anderen Praxis.

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Wunschpatienten

Mehr Anfragen für die Behandlungen, die du ausbauen willst.

Kommen bei dir über Google vor allem Schmerzfälle und Fragen nach dem nächsten freien Termin? Dann prüf, ob es für die Leistungen, die du ausbauen willst, überhaupt eine eigene Seite gibt. Für jede davon braucht es eigene Inhalte, und du solltest wissen, wo die rechtliche Grenze liegt.

Prophylaxe

Professionelle Zahnreinigung

Wer danach sucht, vergleicht Ablauf und Termine. Eine eigene Seite erklärt, was passiert, wie lange es dauert und wie man einen Termin bekommt.

Grenze: Sachlich beschreiben, was gemacht wird. Kein Versprechen, dass danach etwas sicher ausbleibt.

Implantologie

Implantate

Eine Entscheidung, die sich Patienten lange überlegen. Sie wollen wissen, wer behandelt, wie die Schritte aussehen und was vor dem ersten Termin zu klären ist.

Grenze: Den Ablauf zeigen, keinen Erfolg zusichern. § 3 HWG nennt den falschen Eindruck, ein Erfolg sei sicher, ausdrücklich als irreführend.

Aligner

Unsichtbare Zahnschienen

Gesucht wird auch von Erwachsenen, die sich mit festen Spangen nie anfreunden wollten. Gute Inhalte erklären, für wen Schienen in Frage kommen und für wen nicht.

Grenze: Bei Hinweisen auf besondere Kenntnisse darauf achten, dass nichts mit einer Fachzahnarzt-Bezeichnung verwechselt werden kann.

Ästhetik

Bleaching und Veneers

Wer sich für Bleaching oder Veneers interessiert, schaut sich vorher Praxen online an. Fotos aus Praxis und Team, ein klarer Ablauf und Antworten auf typische Fragen tragen mehr als Hochglanz.

Grenze: Vorsicht mit Vorher-nachher-Bildern. Für operative plastisch-chirurgische Eingriffe ohne medizinische Notwendigkeit verbietet § 11 HWG sie in der Werbung.

Die Lösung

Gefunden werden mit den Leistungen, die du ausbauen willst

Ein gepflegtes Profil bringt wenig, wenn die Seite dahinter nichts zur Behandlung sagt. Deshalb bauen wir beides zusammen auf, dazu Bewertungen und Inhalte aus deiner Praxis.

  • Eine eigene Seite je Schwerpunkt, zum Beispiel Implantologie, Aligner oder professionelle Zahnreinigung. So findet dich, wer genau danach sucht.
  • Ein gepflegtes Google-Unternehmensprofil mit passenden Kategorien, aktuellen Fotos aus deiner Praxis und Antworten auf die Fragen, die am Empfang immer wieder kommen.
  • Eine Bitte um Bewertung, die nach dem Termin ankommt, zum Beispiel als Link in einer Nachricht. Ohne Rabatt und ohne Geschenk, denn Google entfernt Bewertungen, für die es eine Gegenleistung gab. Patienten zu einer Bewertung aufzufordern oder sie unter Druck zu setzen, solange sie noch in der Praxis sind, verbietet Google ebenso wie die gezielte Bitte nur an Zufriedene.
  • Beiträge und kurze Videos, die Behandlungen erklären und dein Team zeigen. Sachlich und ohne Heilversprechen.
  • Anzeigen für einzelne Leistungen erst dann, wenn Profil und Seite stehen. Gemessen wird an Terminanfragen.
Angstpatienten

Manche suchen lange, bevor sie anrufen. Für sie zählt jede Antwort vorab.

S3-Leitlinie Zahnbehandlungsangst

Anteil der Bevölkerung mit Zahnbehandlungsangst von Krankheitswert

5 bis 10 %

Mit diesem Anteil muss man in Deutschland laut S3-Leitlinie 2019, Gültigkeit 11/2024 abgelaufen rechnen. Leichtere Angst ist weiter verbreitet. Wer so empfindet, will vorher genau wissen, wie ein Termin abläuft, und fragt vielleicht lieber schriftlich an als am Telefon.

  • Eine Seite, die den ersten Termin Schritt für Schritt erklärt
  • Fotos und kurze Videos von Team und Behandlungsraum
  • Eine Terminanfrage per Formular, ohne Anruf
  • Antworten auf Fragen, die man ungern laut stellt
So arbeiten wir

Vom ersten Gespräch bis zur Auswertung nach Terminanfragen

Du entscheidest über Schwerpunkte und gibst Inhalte frei. Produktion, Pflege und Auswertung liegen bei uns, damit am Empfang niemand zusätzlich Zeit dafür braucht.

  1. 1

    Schwerpunkte und Kapazität klären

    Welche Behandlungen willst du ausbauen, wo ist im Terminbuch noch Platz? Danach richten wir alles Weitere aus.

  2. 2

    Bestandsaufnahme

    Wir schauen uns an, wo deine Praxis bei Google für deine Leistungen und deinen Ort steht, wie Profil und Bewertungen aussehen und wie man heute einen Termin bekommt.

  3. 3

    Google-Profil auf Stand

    Passende Kategorien, Leistungen, aktuelle Fotos, Antworten auf häufige Fragen und auf Bewertungen.

  4. 4

    Seiten je Behandlung

    Für jeden Schwerpunkt eine eigene Seite mit Ablauf, häufigen Fragen und einem kurzen Weg zur Terminanfrage. Sachlich und ohne Heilversprechen.

  5. 5

    Drehtag in deiner Praxis

    Wir zeigen Team, Räume und Abläufe. Daraus entstehen Beiträge und kurze Videos für Profil, Website und Social Media.

  6. 6

    Bewertungen nach dem Termin

    Patienten bekommen nach dem Besuch einen Link, um ihre Erfahrung zu teilen. Ohne Anreiz, ohne Vorgaben zum Inhalt und ohne Druck am Empfang.

  7. 7

    Auswertung nach Anfragen

    Jeden Monat siehst du, welche Anfragen woher kamen und zu welcher Behandlung. Anzeigen kommen erst dazu, wenn Profil und Seiten stehen.

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Rechtsrahmen

Was du als Zahnarzt zeigen darfst und wo die Grenze verläuft

Vier Regeln, auf die wir jeden Inhalt prüfen. Jede ist mit dem Wortlaut verlinkt. Verbindlich ist für dich die Berufsordnung deiner Landeszahnärztekammer, Grenzfälle klärst du mit der Kammer oder einem Anwalt für Medizinrecht.

§ 21 MBO-Z

Sachlich informieren ist erlaubt

Die Musterberufsordnung der Bundeszahnärztekammer gestattet sachangemessene Informationen über deine Berufstätigkeit. Untersagt ist berufsrechtswidrige Werbung, insbesondere anpreisende, irreführende, herabsetzende oder vergleichende. Werbung durch Dritte, also auch durch eine Agentur, darfst du weder veranlassen noch dulden.

Wortlaut: Musterberufsordnung, BZÄK ↗

§ 3 HWG

Kein sicherer Erfolg

Irreführende Werbung ist unzulässig. Als Beispiel nennt das Heilmittelwerbegesetz den falschen Eindruck, ein Erfolg könne mit Sicherheit erwartet werden. Für Implantate oder Aligner heißt das: Ablauf zeigen, Ergebnis nicht garantieren.

Wortlaut: Heilmittelwerbegesetz, § 3 ↗

§ 11 HWG

Bilder und Patientenstimmen

Untersagt sind unter anderem missbräuchliche, abstoßende oder irreführende Bilder von krankheitsbedingten Veränderungen und ebensolche Werbung mit Äußerungen Dritter. Für operative plastisch-chirurgische Eingriffe ohne medizinische Notwendigkeit sind Vorher-nachher-Vergleiche ganz verboten.

Wortlaut: Heilmittelwerbegesetz, § 11 ↗

Google

Bewertungen ohne Gegenleistung

Google entfernt Bewertungen, für die direkt oder in Form von Sachleistungen bezahlt wurde. Rabatte und Geschenke als Anreiz sind verboten. Patienten zu einer Bewertung aufzufordern oder sie unter Druck zu setzen, solange sie noch in der Praxis sind, ebenfalls. Auch gezielt nur Zufriedene um positive Bewertungen zu bitten, ist nicht erlaubt. Erlaubt ist, nach dem Termin um ehrliche Bewertungen zu bitten.

Wortlaut: Google-Richtlinie zu Beiträgen ↗

Der Unterschied

Was sich ändert, wenn die Strecke stimmt

Patientenzahlen versprechen wir nicht. So verschieben sich aber Sichtbarkeit und Anfragen, wenn Profil, Seiten und Terminweg zusammenpassen.

Ohne System

  • Über Google kommen vor allem Schmerzfälle, für Implantate und Aligner fragt kaum jemand an.
  • Alle Leistungen stehen auf einer Seite, wer gezielt sucht, findet eine andere Praxis.
  • Die letzten Bewertungen sind alt und niemand hat darauf geantwortet.
  • Termine gibt es nur am Telefon, das während der Behandlungszeit oft besetzt ist.

Mit System

  • Jeder Schwerpunkt hat eine eigene Seite, die zu Suche und Ort passt.
  • Das Profil zeigt aktuelle Fotos, Antworten auf Fragen und laufend neue Bewertungen.
  • Eine Terminanfrage geht auch abends, Angstpatienten müssen dafür nicht anrufen.
  • Du siehst jeden Monat, welche Behandlung wie viele Anfragen bekommen hat.

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Und das Team

Mehr Patienten brauchen Hände, die sie behandeln. ZFA sind knapp.

Neue Patienten helfen wenig, wenn Stühle leer bleiben, weil die Assistenz fehlt. Die Zahlen aus KZBV und Bundesagentur für Arbeit zeigen, wie eng es ist.

3,5

Bewerbungen kommen im Schnitt auf eine offene Stelle in der Zahnarztpraxis. Knapp 2,6 davon passen laut den Praxen nicht zum Anforderungsprofil.

Quelle: KZBV Jahrbuch, 2025
43 %

der befragten Praxen mussten ihr Behandlungsangebot wegen fehlenden Fachpersonals bereits einschränken.

Quelle: KZBV Jahrbuch, 2025
2,7 von 3

Engpasspunkten erreicht der Beruf Zahnmedizinische Fachangestellte in der Engpassanalyse der Bundesagentur für Arbeit, gleichauf mit den Pflegeberufen.

Quelle: Bundesagentur für Arbeit, Engpassanalyse 2025
Sichtbarkeitsgrenze

~8%

Plant konkret einen Wechsel

~26%

Offen, noch ohne Schritte

~66%

Nicht wechselbereit

Quelle: XING / forsa 2026

8 % der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Deutschland planen im laufenden Jahr konkret einen Arbeitgeberwechsel, 26 % sind offen, haben aber noch keine Schritte unternommen. Die übrigen 66 % sind der Rest zu 100 %. Gesundheitsberufe weist die Umfrage nicht getrennt aus. Ein Fisch steht für 2 %. Quelle: forsa für XING, 2026

Wer gerade nicht sucht, sieht keine Stellenanzeige.

Auf eine offene Stelle kommen laut KZBV Jahrbuch 2025 im Schnitt 3,5 Bewerbungen, und die Suche dauert etwa sechs Monate. Wer nur auf Jobportalen inseriert, erreicht die, die oben im Becken gerade aktiv suchen. Mit Inhalten aus deiner Praxis erreichst du auch die, die angestellt sind und trotzdem offen für eine bessere Stelle.

Dieselben Videos, die Patienten euer Team zeigen, zeigen es auch möglichen Kolleginnen.

Zur Mitarbeitergewinnung
Max Schneider, Gründer von Schneider Studios

Max Schneider

Gründer · Schneider Studios

Wer hier schreibt

Ich baue mit meinem Team Sichtbarkeit für Praxen im Gesundheitswesen auf. Bei Zahnärzten heißt das vor allem: die richtigen Leistungen sichtbar machen und dabei sauber innerhalb von Berufsordnung und Heilmittelwerbegesetz bleiben.

Meine Einschätzung

Die Grenzen beim Werben sind für Zahnärzte eher ein Vorteil. Wer erklärt statt anpreist, wirkt glaubwürdiger, und das zählt bei einer Implantat-Entscheidung mehr als jedes Versprechen. Mich wundert eher, wie selten die Terminvergabe über die eigene Website ist. Laut KZBV bieten sie 19 Prozent der befragten Praxen an.

Häufige Fragen

Häufige Fragen zum Marketing für Zahnärzte

Darf ich als Zahnarzt überhaupt werben?

Ja. Nach § 21 der Musterberufsordnung der Bundeszahnärztekammer sind dir sachangemessene Informationen über deine Berufstätigkeit erlaubt. Untersagt ist berufswidrige Werbung, als Beispiele nennt die Vorschrift anpreisende, irreführende, herabsetzende oder vergleichende Werbung. Das betrifft auch Werbung, die eine Agentur für dich macht, denn berufswidrige Werbung durch Dritte darfst du weder veranlassen noch dulden. Verbindlich ist für dich die Berufsordnung deiner Landeszahnärztekammer. Für Werbung gegenüber Patienten gilt zusätzlich das Heilmittelwerbegesetz.

Darf ich Vorher-nachher-Bilder zeigen?

Nur mit großer Vorsicht. Für operative plastisch-chirurgische Eingriffe ohne medizinische Notwendigkeit verbietet § 11 Abs. 1 Satz 3 des Heilmittelwerbegesetzes, die Wirkung mit Bildern vor und nach dem Eingriff zu bewerben. Daneben untersagt § 11 Abs. 1 Satz 1 Nr. 5 Bilder von Veränderungen des Körpers durch Krankheiten oder Schädigungen, wenn sie missbräuchlich, abstoßend oder irreführend sind. Ob ein Foto aus deiner Praxis darunter fällt, hängt vom Einzelfall ab. Wir planen Inhalte deshalb so, dass sie ohne solche Bilder funktionieren. Grenzfälle klärst du vor der Veröffentlichung mit deiner Kammer oder einem Anwalt für Medizinrecht.

Darf ich Patientenstimmen und Bewertungen nutzen?

Das Heilmittelwerbegesetz verbietet Werbung mit Äußerungen Dritter, wenn sie missbräuchlich, abstoßend oder irreführend ist (§ 11 Abs. 1 Satz 1 Nr. 11). Nr. 3 derselben Vorschrift verbietet die Wiedergabe von Krankengeschichten, wenn sie missbräuchlich, abstoßend oder irreführend ist oder zu einer falschen Selbstdiagnose verleiten kann. Eine Patientenstimme, die einen Behandlungsverlauf schildert, kann darunter fallen. Echte Bewertungen auf deinem Google-Profil sind grundsätzlich kein Problem. Zeigst du sie auf deiner Website, wähl nicht nur die besten aus und lass Krankheitsverläufe weg. Gekaufte Bewertungen entfernt Google: Laut seinen Richtlinien fliegen Bewertungen raus, für die direkt oder in Form von Sachleistungen bezahlt wurde, und Rabatte oder Geschenke als Anreiz sind verboten. Patienten nach dem Termin um eine ehrliche Bewertung zu bitten, ist nach diesen Richtlinien in Ordnung. Solange sie noch in der Praxis sind, darfst du sie weder dazu auffordern noch unter Druck setzen. Gezielt nur zufriedene Patienten um positive Bewertungen zu bitten, ist ebenfalls nicht erlaubt, und deinem Team darfst du keine Zahl an Bewertungen vorgeben.

Was bringt SEO für Zahnärzte?

Wer nach einem Zahnarzt in seiner Stadt oder nach einer bestimmten Behandlung sucht, bekommt oben Kartenergebnisse und darunter normale Treffer. Die Karte zeigt Google-Unternehmensprofile, die Treffer darunter führen auf Websites. SEO heißt für deine Praxis deshalb: eine eigene Seite je Leistung, dein Ort im Text, eine schnelle und saubere Seite und ein Profil, das zur Website passt. Bis das greift, vergehen in der Regel Monate.

Welche Werbung lohnt sich für Zahnärzte?

Zuerst die, die gefunden wird, wenn jemand schon sucht. Also Google-Profil und Website. Danach Inhalte auf Instagram oder Facebook, die zeigen, wie es in deiner Praxis aussieht und wie eine Behandlung abläuft. Bezahlte Anzeigen ergänzen das für einzelne Leistungen, wirken aber erst gut, wenn Profil und Bewertungen stehen.

Wie lange dauert es, bis neue Patienten kommen?

Das können wir nicht seriös versprechen. Es hängt von deinem Ort ab, von der Zahl der Praxen um dich herum und von den Leistungen, die du ausbauen willst. In der Regel wirkt ein gepflegtes Profil früher als neue Seiten, die Google erst finden und einordnen muss.

Was kostet das?

Das hängt davon ab, ob nur Profil und Website auf Stand kommen sollen oder ob wir laufend Inhalte produzieren und Anzeigen betreuen. Eine konkrete Zahl bekommst du im kostenlosen Erstgespräch.
Nächster Schritt

Mehr Anfragen für die Behandlungen, die deine Praxis ausbauen will.

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